BIG Koordinierung | Bei häuslicher Gewalt. Hilfe für Frauen und ihre Kinder

BIG-Service

Mitteilungen 2006

Institut „RECHT WÜRDE HELFEN (RWH)“
(12/2006) Die ersten ausgebildeten Sozialpädagogischen ProzessbegleiterInnen (RWH) betreuen seit einem halben Jahr Verletzte in Strafverfahren. Die interdisziplinäre Weiterbildung wird inzwischen erfolgreich fortgesetzt. Jetzt hat das Institut RECHT WÜRDE HELFEN - Opferschutz im Strafverfahren e.V. neues bzw. aktualisiertes Informationsmaterial herausgebracht. Ein allgemeines Informationsblatt sowie einen Flyer, der sich an Mitglieder der Berufsgruppen wendet, die mit Verletzten im Strafverfahren zu tun haben finden Sie auf der Internetseite des Instituts, selbstverständlich stehen die Informationsblätter auch zum Download bereit: http://www.rwh-institut.de/home.html

Prävention sexueller Gewalt mit einem Internetprojekt: www.niceguysengine.de ist online!
(12/2006) Nach langjährigen Forschungserfahrungen mit den Themen sexuelle Gewalt und Prävention wurde am Deutschen Jugendinstitut in München die Idee entwickelt, auf der Basis ihrer Arbeit ein Internetprojekt als Lernmöglichkeit für Jugendliche ab 12 Jahren erstellen zu lassen. Dieses Projekt wurde 2004 bis 2006 mit Mitteln der Stiftung Jugendmarke durchgeführt und die Website: www.niceguysengine.de kann nun aus dem Internet heruntergeladen werden.
Mit ihr wird PädagogInnen ein Mittel an die Hand gegeben, das ihnen zunächst nichts weiter abverlangt als die Website in die pädagogische Arbeit einzubauen und die Jugendlichen in der Auseinandersetzung mit den angebotenen Themen zu begleiten. [mehr]

TERRE DES FEMMES und THE BODY SHOP sind auch in Zukunft aktiv gegen "Häusliche Gewalt"
(12/2006) Im ihrem gemeinsamen Engagement gegen "Häusliche Gewalt" blicken THE BODY SHOP und TERRE DES FEMMES auf zwei sehr erfolgreiche Jahre zurück. Durch die 2004 ins Leben gerufene Kampagne "Stoppt Häusliche Gewalt" wurden bereits über 70.000 Euro an Spenden für TERRE DES FEMMES gesammelt. Mit Hilfe dieses Betrages konnte das Referat "Häusliche Gewalt" eingerichtet und damit der Grundstein für eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit gelegt werden. [mehr]

Stellungnahme des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V.
(12/2006) zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG-Reformgesetz)
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Europarat startet Kampagne gegen häusliche Gewalt
(12/2006) Unter dem nachfolgenden Link finden Sie Informationen zur aktuellen Kampagne des Europarates.
http://www.coe.int/t/dc/campaign/stopviolence/default_en.asp

Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Berliner Polizei
(12/2006) Nachdem bereits seit 1992 bei der Berliner Polizei ein Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen existiert, steht nun auch eine Ansprechpartnerin für lesbische Frauen zur Verfügung. Schwule und Lesben werden auch heute noch Opfer minderheitenfeindlicher Gewalt. Dabei kommt es regelmäßig zu Straftaten, bei denen die Lebensgewohnheiten von Homosexuellen gezielt für Raub und Diebstahl ausgenutzt werden, aber auch zu rein vorurteilsmotivierten Taten. Studien haben ergeben, dass der Großteil lesbischer Frauen Opfer von Straftaten oder zumindest Anfeindungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ist. Die Bereitschaft, diese Taten zur Anzeige zu bringen, ist bei den betroffenen Frauen leider nicht in wünschenswertem Maß vorhanden. [mehr]

Freie Plätze in angeleiteter Therapiegruppe für Frauen mit sexueller Gewalterfahrung
(12/2006) Bei Interesse wenden sich Frauen bitte an LARA und vereinbaren einen Termin zu einem Vorgespräch.
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In Berlin tut sich einiges im Bereich Prävention von häuslicher Gewalt…
(12/2006) In der September-Ausgabe unseres Newsletter haben wir die ersten Schritte und Erfolge des BIG –Modells „Präventionsprojekt, Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt“ vorgestellt. Inzwischen erreichten uns Nachrichten bzw. Mitteilungen von zwei weiteren Projekten, denen es gelungen ist, Gelder für präventive Maßnahmen zu akquirieren.
Mitteilung des Projektes FrauenOrt:
Das Projekt FrauenOrt wird in 2006/2007 dank der Finanzierung des Bezirksamtes Mitte von Berlin im Rahmen des Quartiersmanagement, zwei Workshops zur Prävention von häuslicher Gewalt an Grundschulen im Gebiet Pankstraße durchführen. [mehr]

Stalking-Gesetz verabschiedet
(12/2006) Nachdem zunächst sowohl die Bundesregierung als auch der Bundesrat Entwürfe für ein strafrechtliches Stalking-Bekämpfungsgesetz vorgelegt hatten, wurde seitens des federführenden Bundesjustizministeriums eine sog. „Kompromisslinie“ verfasst, in der von beiden Entwürfen Elemente zusammengeführt wurden. BIG war seitens der Bündnis90/die Grünen als Sachverständige aufgerufen, in einer Anhörung des Rechtsausschusses dazu Stellung zu nehmen. [mehr]

Tagung „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“
(12/2006) BIG hat an einer Tagung „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“ am 2.11.2006 in Mainz teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz e.V. (ZsL) in Kooperation mit KOBRA (Koordinations- und Beratungsstelle für behinderte Frauen in Rheinland-Pfalz). Es ging um das Thema „Beratung ja – aber wie?“. Verschiedene Vorträge, u.a. von Vicky Bruckner aus den USA (peer-conselling) und einer Rechtsanwältin aus Koblenz (Anwendbarkeit des Gewaltschutzgesetzes) , gaben einen guten Überblick über die spezifischen Probleme von Frauen mit Behinderungen, die sich häufig einer doppelten Diskriminierung ausgesetzt sehen. Viele gewaltbetroffene Frauen erreichen schon mangels Barrierefreiheit entsprechende Beratungseinrichtungen nicht. [mehr]

Veranstaltung der Weltgesundheitsorganisation
World Health Organization – Global Compaign for Violence Prevention – Third Milestones Meeting
17. – 19 Juli 2007 hosted by Scottish Police College, Tulliallan Castle, Kincardine, Fife
(12/2006) On behalf of the Global Campaign for Violence Prevention , we invite you to save the date, 17-19 July 2007 , for the Third Milestones Meeting which will be hosted by the Violence Reduction Unit at the Scottish Police College located at Tulliallan Castle , Kincardine, Fife [mehr]

Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe veröffentlicht Dokumentation der Fachtagung „Anforderungen – Qualität – Perspektiven“
(12/2006) Der Bundesverband hat die Dokumentation zu seiner ersten Fachtagung im Mai mit dem Titel „Anforderungen – Qualität – Perspektiven“ veröffentlicht. Themen waren u. a.:

  • Neue Herausforderungen für das Unterstützungssystem – Reflexion aktueller Forschungsergebnisse und Entwicklungen
  • Unterstützung gewaltbetroffener Frauen – Bedarf, Inanspruchnahme, Bewertung und Wünsche
  • Die Bedeutung von Nutzen aus Sicht der Betroffenen im Rahmen von Qualitätsentwicklung
  • Generationen in Frauenprojekten – Oder die Kunst, sich an die eigene Nase zu fassen
  • Bedeutung von Qualitätsstandards im Prozess der Qualitätsentwicklung

Kosten: 10 € zuzüglich Versandkosten
Bezugsadresse: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Tempelhofer Ufer 14, 10963 Berlin, Tel. 030/32299500, E-Mail: info@bv-bff.de, www.bv-bff.de

Proaktive Krisenintervention bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen
Ein Leitfaden für Beraterinnen
(12/2006) Im Sommer 2006, pünktlich zum 3. Geburtstag der Interventionsstelle Mainz ist die Broschüre „Proaktive Krisenintervention bei Gewalt in engen, sozialen Beziehungen – ein Leidfasen für Beraterinnen“ von Michaele Gabel bei der SkF-Zentrale in Dortmund erschienen.
     Er orientiert sich an den bundesweiten Standards der Interventionsstellen und Landeskoordinationen, die im vergangenen November in Schwerin beschlossen wurden. Die Autorin hat darin die Erfahrungen der ersten Jahre proaktiver Krisentintervention der Interventionsstellen in Rheinland-Pfalz mit dem Fokus auf die Belange der psychosozialen Beratung beschrieben und systematisiert. Er enthält aber auch Hinweise auf die besonderen Belange (mitbetroffener) Kinder und von Migrantinnen. Darüber hinaus verweist er auf die Wichtigkeit der Rolle der Beraterin und die Zusammenarbeit in einem Team.
Weitere Informationen und Leseproben: http://www.skf-zentrale.de/html/gewalt-broschuere.html

Dokumentation zur Fachtagung „Mittendrin – Kinder und häusliche Gewalt vom 14.03.2006 erschienen. Herausgegeben von Bündnis Berliner Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen c/o Frauenraum, Torstraße 112, 10119 Berlin.
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Neue Broschüre bei der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen.
Gewalt – Beschreibungen, Analysen, Prävention,
Heitmeyer, Schröttle (Hrsg.), 602 Seiten, 10.2006
(12/2006) Allen Hoffnungen zum Trotz ist die heutige Gesellschaft nicht gewaltfrei. Vielmehr treten neue Gewaltausprägungen neben die bisherigen, andere scheinen zu verschwinden oder einen Formenwandel zu erleben. Um der Vielschichtigkeit eines der schwierigsten gesellschaftlichen Phänomene gerecht zu werden, folgen die Beiträge zu aktuellen, zukunftsrelevanten oder bisher vernachlässigten Problemfeldern einem spezifischen Rhythmus von Fallbeispiel, Analyse der Zusammenhänge und Ursachen sowie anschließendem Kommentar.
     Darauf basierend werden Präventionsansätze zur Verhinderung von Gewalt vorgestellt. Mit dieser Verbindung aus wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischer Präventionsarbeit leistet der Band einen neuen und weiterführenden Beitrag zum Verstehen und zur Begrenzung von Gewalt.
Unter der Bestellnummer 1563 gegen eine Bereitstellungspauschale von 4,00 Euro bei der Bundeszentrale für politische Bildung zu bestellen:
http://www.bpb.de/publikationen/P1AOK7,0,0,Gewalt.html

Neues Faltblatt zum Thema Zwangsheirat erschienen.
(12/2006) Der Flyer wurde vom Bezirksamt Neukölln von Berlin herausgegeben und kann über den nachfolgenden Link heruntergeladen werden.
http://www.zwangsheirat.de/deutsch/start_dt.html

30 Jahre Frauenhäuser: Pressemitteilung des BMFSFJ
Bundesministerin Ursula von der Leyen: Frauenhäuser seit 30 Jahren unverzichtbarer Bestandteil der Unterstützung für Gewaltopfer
(12/2006) Vor 30 Jahren hat das erste Frauenhaus in Deutschland seine Arbeit aufgenommen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, zieht anlässlich dieses Jubiläums ein äußerst positives Fazit: "Diese Einrichtungen sind es, die tägliche Erfahrungen damit machen, wie Frauen und Mädchen schnell und wirksam geholfen werden kann, die Opfer von Gewalt geworden sind. Aus den Erfahrungen der Frauenhäuser zu lernen, heißt politische und gesetzgeberische Entscheidungen eng an der Realitäten der Betroffenen auszurichten", so von der Leyen weiter. "Das Jubiläum ist für mich Anlass allen Dank zu sagen, die sich für den Schutz von Frauen und Kindern engagieren. Wir helfen dadurch Frauen und Kindern, die wir sonst nie so erreicht hätten und wir erreichen sie früher." [mehr]

Internationaler Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen - Pressemitteilung vom Netzwerk Frauengesundheit Berlin am 25 11.2006
(12/2006) Die Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen auf die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach für Frauen und ihre Kinder sind nach wie vor tabuisiert
Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin fordert eine stärke Sensibilisierung, Kooperation und Fortbildung im Gesundheitsversorgungsbereich, um Frauen und ihre Kinder besser schützen zu können
Jede vierte in Deutschland lebende Frau erfährt im Laufe ihres Lebens häusliche Gewalt durch einen aktuellen oder ehemaligen Lebenspartner. In der für Deutschland ersten repräsentativen Studie (N=10.264) zum Ausmaß von Gewalt gegen Frauen wurde eine Schwangerschaft von 10% und die Geburt des Kindes von 20% der betroffenen Frauen als lebenszeitliches Ereignis angegeben, bei dem Gewalt durch den Partner zum ersten Mal auftrat. Sexuelle Missbrauchserfahrungen machen ca. 20 bis 30% aller Frauen im Kindes- und Jugendalter. [mehr]

Die Interkuturelle Initative e. V. Berlin veröffentlich Handbuch: „Qualität in der Arbeit mit von Gewalt betroffenen Migrantinnen“.
(12/2006) Ein Projekt der Interkulturelle Initiative e.V. Berlin im Rahmen des Entimon – Programms des BMFSFJ
Basierend auf ihren Erfahrungen als Trägerin des bundesweit ersten interkulturellen Frauenhauses haben die Mitarbeiterinnen und die Mitgliedsfrauen eine Initiative gestartet, um die Qualität und damit die Nachhaltigkeit in der Anti-Gewalt Arbeit mit gewaltbetroffenen Migrantinnen zu entwickeln und Standards festzulegen.
Das Handbuch-Projekt fördert die Qualitätsentwicklung und – Sicherung in der interkulturell ausgerichteten Anti-Gewalt Arbeit und deren Nachhaltigkeit zugunsten einer verbesserten (Re- ) Integration der Betroffenen. [mehr]

Berliner Rechtsanwältin Seyran Ates gibt ihre Zulassung als Rechtsanwältin zurück
(09/2006) Anfang September 2006 wurde bekannt, dass Seyran Ates ihre Tätigkeit als Anwältin beendet.
Hintergrund für diese Entscheidung waren – soweit wir dies der Presse entnehmen konnten - ständige Anfeindungen und Bedrohungen gegen die Rechtsanwältin, die sich insbesondere für von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat betroffene Migrantinnen eingesetzt hat. Eine akute Situation gab es im Sommer dieses Jahres, als vor ihren Augen eine Mandantin von deren Ehemann niedergeschlagen wurde, der auch sie selbst angreifen wollte. [mehr]

Aktuelle Informationen zur Arbeit des Modellprojekts BIG-Präventionsprojekt, Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt:
(09/2006) Zur Erinnerung: Das BIG-Präventionsprojekt ist am 1.4.2006 an den Start gegangen. Die erste Phase war bestimmt durch Kontaktaufnahmen zu bezirklichen Gremien, zu Fachleuten aus den Bereichen Jugendhilfe, Schulen, Anti-Gewalt- und Präventionsprojekten. Wir haben an dem Konzept gefeilt und unseren Flyer entwickelt, mit dem wir das Projektangebot und uns in der Öffentlichkeit bekannt machen, s.u.
     Inzwischen sind wir einen großen Schritt weiter gekommen: Das Konzept für die Fachveranstaltung für Pädagog/-innen aus Schule und Jugendhilfe zum Thema häusliche Gewalt, für den Elternabend in der Schule und für die Kinder-Workshops steht.
     Im ersten, für das Modellprojekt ausgewählten Bezirk, Friedrichshain-Kreuzberg, ist es gelungen, Direktor/-innen und Lehrer/-innen von verschiedenen Grundschulen für unser Projekt aufzuschließen. Über das Interesse am Thema „Prävention von häuslicher Gewalt“ und über die positive Resonanz von Seiten der Schulen freuen wir uns besonders. Der nächste Schritt ist nun also, unser Konzept in die Praxis umzusetzen und zu erproben…
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BIG Hotline feiert siebten Geburtstag
(09/2006) Am 25.11.2006, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, feiert die Hotline ihren 7.ten Geburtstag mit einem Benefizkonzert. Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde der BIG Hotline sind herzlich eingeladen in das Palais in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36,10435 Berlin.
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Recht würde helfen
Institut für Opferschutz im Strafverfahren
(09/2006) Das Institut will Strafverfahren für Verletzte von Gewalt- und Sexualstraftaten positiv verändern.
Zu diesem Zweck bildet das Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. Sozialpädagogische ProzessbegleiterInnen aus, die Kinder und Jugendliche, aber auch traumatisierte Frauen, Migrantinnen und Menschen mit Behinderung in solchen Verfahren fachkompetent und umfassend begleiten.
Alle Informationen über das Institut jetzt unter: http://www.rwh-institut.de

Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe
(09/2006) Im Oktober 2005 hat die Geschäftsstelle des neuen Bundesverbandes in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Entstanden ist der Bundesverband aus dem Zusammenschluss der Bundesverbände autonomer Frauennotrufe (BaF e. V) und Frauenberatungsstellen (BVF e. V.). Der Bundesverband ist ein gemeinnütziger Verein, der die Interessen der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe auf nationaler und internationaler Ebene vertritt. Er hat bereits über 100 Mitgliedseinrichtungen, die schwerpunktmäßig im ambulanten Bereich zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen arbeiten. [mehr]

Terre des Femmes – Fahnenaktion 2006
25. November: Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen!“
(09/2006) Mit der Fahnenaktion „frei leben – ohne gewalt“ setzt Terre des femmes seit 2001 ein wichtiges Zeichen gegen Gewalt an Frauen und konnte im Laufe der Jahre viele Frauenbeauftragte und Verbände für diese Aktion gewinnen. Terre des Femmes organisiert am 25. November 2006 eine Auftaktveranstaltung für die Kampagne „Nein zu Häuslicher Gewalt – frauen schlägt mann nicht“ in Frankfurt am Main mit einen eigens für die Kampagne geschriebenen Jugendmusiktheaters. Das Theaterstück ist auch für Aufführungen in Schulen konzipiert und kann bei Terre des Femmes angefragt werden.
Terre des femmes e. V., Menschenrechte für die Frau
Postfach 2565, 72015 Tübingen, Tel. 07071/7973-0
fahnenaktion@frauenrechte.de
www.frauenrechte.de
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Wander-Ausstellung „30 Jahre erfolgreiche Politik gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Berlin“
(09/2006) Am Mittwoch, den 15.11.2006 eröffnet das FFBIZ in Kooperation mit anderen VeranstalterInnen die Ausstellung „30 Jahre erfolgreiche Politik gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Berlin“ [mehr]

EU-Projekt erfolgreich beendet
(09/2006) BIG hatte sich als Partnerprojekt an einem EU-geförderten Vorhaben eines französischen Frauenprojekts beteiligt, das im Zusammenhang steht mit dem Brüsseler Aufruf VP/2004/012. Dieser unterstützt Initiativen, die sich sowohl der Prävention als auch der Bekämpfung häuslicher Gewalt gegen Frauen widmen. Beantragt und durchgeführt wurde das Projekt durch APIAF (Zentrum für die Aufnahme und Betreuung von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, in Toulouse, Frankreich) in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern in England, Spanien, Bulgarien und der Bundesrepublik (BIG e.V. u.a.) sowie weiteren französischen Institutionen im medizinischen und im Fortbildungssektor. [mehr]

Neues Gewaltschutzgesetz in der Schweiz verabschiedet
Im Juni 2006 ist in der Schweiz ein Gewaltschutzgesetz verabschiedet worden. Darin wird geregelt, dass durch eine polizeiliche Wegweisung eines Täters häuslicher Gewalt das Opfer bis zum Erreichen zivilrechtlicher Maßnahmen geschützt werden soll. Es sieht außer polizeilichen Schutzmaßnahmen auch Beratung und Prävention vor. Voraussichtlich Anfang 2007 kann es in Kraft treten.
weitere Informationen: www.justiz.zh.ch

Zielsetzungen des Schweizer Gewaltschutzgesetzes
Die besonders wichtige Zeitspanne nach einer angedrohten oder verwirklichten Gewalteskalation bis zum Wirksamwerden längerfristiger straf- oder zivilrechtlicher Maßnahmen muss mit geeigneten polizeilichen Schutzinstrumenten überbrückt werden, welche in der Kompetenz der Kantone liegen. Hier hat das Gewaltschutzgesetz bestehende Lücken zu füllen, wobei die vorübergehende polizeiliche Wegweisung der gefährdenden Person aus der gemeinsamen Wohnung oder einem bestimmten Gebiet, verbunden mit einem befristeten Rückkehrverbot, im Vordergrund stehen. Nebst diesen Mitteln zum Schutz gefährdeter Personen soll das Gewaltschutzgesetz folgende Aspekte sicherstellen:

  • konsequente Strafverfolgung
  • Beratung der gefährdeten und der gefährdenden Personen
  • Förderung der interinstitutionellen Zusammenarbeit
  • Weiterbildung der involvierten Berufsgruppen
  • Öffentlichkeitsarbeit.

Quelle: www.justiz.zh.ch

Nachtrag zur Kostenaufstellung für Verfahren nach dem GewSchG
Im letzten Newsletter haben wir eine Übersicht über die Kosten des GewSchG veröffentlicht.
In der Nr. 1 der Tabelle, also Kosten einer einstweiligen Verfügung nach § 1 GewSchG vor dem Zivilgericht sind diese auf der Basis eines Gegenstandswerts, nach dem sich die Anwaltsvergütung und die Gerichtskosten in Tabellen ablesen lassen, von 3.000 EUR berechnet worden. Dieser Wert ergibt sich aus dem Gesetz: § 100 a Abs. 2 in Verbindung mit § 30 Abs. 2 KostO, § 23 Abs. 1 S. 1 RVG.
Aufgrund einiger Rückfragen und Rückmeldungen haben wir diese Angaben noch einmal geprüft. [mehr]

Krisenintervention in der frauenspezifischen Beratung – Professioneller Umgang in der Arbeit mit Krisen und Traumata
Lernziel ist es, den professionellen Umgang mit Krisen- und Traumaprozessen zu differenzieren, zu vertiefen und das persönliche Handlungsrepertoire zu erweitern. [mehr]

10 Jahre BIG, Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt
Das BIG-Team über die Arbeit, die Erfolge und die Zukunft

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Position des Deutschen Caritasverbandes - Verhinderung von Zwangsehen und Stärkung des Opferschutzes
Seit einiger Zeit ist die Thematik der Zwangsverheiratung von Migrant(inn)en in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein gerückt, das Ausmaß dieses Problems und die zu ziehenden Konsequenzen werden kontrovers diskutiert. Die Öffentlichkeit ist mit Fallbeschreibungen konfrontiert, die verstärkt von Frauen aus Migrantenfamilien, die selbst mit dem Problem der Zwangsverheiratung konfrontiert waren, publik gemacht werden. Diese Entwicklung trifft bei der einheimischen Bevölkerung auf eine Situation, die bereits geprägt ist durch zunehmende Fremdheitsgefühle und Ressentiments gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere muslimischen Glaubens. Die gesellschaftliche Debatte um die Ermordung von jungen Frauen, die von ihren Familien getötet wurden, weil sie sich aus den traditionellen Bindungen lösen und ein selbstbestimmtes Leben nach westlichem Vorbild leben wollten, hat zusätzlich Entsetzen hervorgerufen. In Deutschland ist insgesamt ein Ansteigen des Fremdheitsgefühls und von Pauschalverurteilungen gegenüber Migrant(inn)en zu beobachten.
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Stellungnahme der Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt des Trägervereins BIG e.V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit des Bundesministeriums der Justiz
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Aufstellung über Gerichts- und Anwaltskosten sowie Gerichtsvollzieherkosten
in Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz
Die Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt hat eine Kostenübersicht der regelmäßig zu erwartenden Kosten in Gewaltschutzsachen erstellt. Es finden sich Angaben zu den Gegenstandswerten und Anwalts-, Gerichtskosten und Gerichtsvollziehergebühren.
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Neugründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Missbrauch & Essstörungen“ bei Wildwasser
… Frauenkörper: Fremdkörper – Wem gehört mein Bauch? – Ich stopf mir das Maul / kotz mir die Seele aus dem Leib / mach mich dünn – Mein Körper: ein Verräter? – Kloß im Hals – Entsetzen im Bauch – unersättlicher Hunger – Immer zuviel, nie genug – der vergiftete Apfel – Warum mach ich das?...
Gesucht werden:
Frauen, die sexuellen Missbrauch erlebt haben oder es vermuten, und sich vor diesem Hintergrund mit ihrer Essstörung, dem Verhältnis zu ihrem Körper, zum Frau-Sein, zu Nahrung… auseinandersetzen möchten und sich auf die Suche machen wollen nach selbstbestimmten Möglichkeiten und Wegen der Heilung.
Kontakt:
Wildwasser Frauenselbsthilfe- & Beratung - Tel.: 030 – 693 91 92
selbsthilfe@wildwasser-berlin.de

Ausstellung HERZ-SCHLAG
Die Frauenhaus-Ausstellung HERZ-SCHLAG zum Thema häusliche Gewalt ist als Wanderausstellung konzipiert und bestimmte Teile sind auch mehrsprachig. Die Ausstellung wurde in 2005 zusammen mit Bewohnerinnen und Kindern des Frauenhauses Norderstedt entwickelt und gestaltet und besteht aus Texten, Skulpturen und Installationen zum Sehen, Hören und Fühlen. Sie eignet sich für Schulklassen ab Klasse 8/9 sowie für Erwachsene.
Mehr Informationen auf der Internetseite: www.fhfv-norderstedt.de

Ausstellung „Gegen Gewalt in Paarbeziehungen“
Die Ausstellung wurde durch das Landeskriminalamt Niedersachsen erstellt.
Gewalt in Paarbeziehungen ist trotz des Aufbruchs zahlreicher Tabuisierungen ein gesamtgesellschaftliches Problem, das durch Mythen und Vorurteile belastet ist und häufig eine stark polarisierende Berichterstattung in den Medien erfährt.
Gerade die gewaltgeprägten Paarbeziehungen, bei denen die Ausübung von Kontrolle, psychischer, körperlicher, sexueller und wirtschaftlicher Gewalt in der Dynamik eines eindeutigen Machtgefälles geschieht, benötigen besondere Beachtung durch die Öffentlichkeit.
[mehr]

Noch mehr zur Ausstellung Rosenstraße 76
Einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung Rosenstraße 76 können Interessierte über den Link www.brot-fuer-die-welt.de/rosenstrasse/ machen. Über die Homepage der Agentur Grüßhaber www.gruesshaber.de erhalten Sie weitere Informationen und auch ein Film aus dem Archiv des Kirchenfernsehens vermittelt nochmals Eindrücke zur erfolgreichen Ausstellung.www.kirchenfernsehen.de. Unter Veröffentlichungen finden Sie darüber hinaus den Link zum Bestellen eines Ausstellungskatalogs zur Rosenstraße 76.

Filmtipp „Esmas Geheimnis“ - 6. Juli im Kino
Der Sieg dieses Films war eine Sensation auf der BERLINALE 2006 ­und ist eine Chance für die bosnischen Frauen. "Esmas Geheimnis" erzählt sensibel die Geschichte einer Frau aus dem heutigen Sarajewo, die verzweifelt versucht, ihrer pubertierenden Tochter gegenüber ihr Geheimnis zu bewahren. Anrührend und in eindringlichen Bildern und Worten thematisiert dieser Film erstmals die individuellen Folgen von Kriegsvergewaltigungen. [mehr]

Institut Berlin bietet Psychotraumatologie in Beratung und Pädagogik in Form von Grundlagenseminaren, Supervison und Wahlseminare
Traumazentrierte Fachberatung und – pädagogik will die individuelle und soziale Stabilisierung ermöglichen: als Voraussetzung für eine angstfreie und sozial integrierte Alltagsbewältigung und Grundlage jeder weiteren Traumaverarbeitung.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung: PDF-Download

Interdisziplinäre berufsbegleitende Weiterbildung im Institut für Opferschutz im Strafverfahren
Zweite berufsbegleitende interdisziplinäre Weiterbildungsstaffel zur Sozialpädagogischen Prozessbegleiterin / zum Sozialpädagogischen Prozessbegleiter für verletzte Zeuginnen und Zeugen im Strafverfahren. Die Bewerbungsfrist endet am 15. August, alle Konditionen zu Fragen von Terminen, Kosten, Bewerbungsmodalitäten, sowie DozentInnen und Schwerpunktthemen der einzelnen Weiterbildungsmodule sind im Flyer enthalten .
In Kürze wird das Institut RECHT WÜRDE HELFEN auch mit einer eigenen homepage im Internet vertreten sein.
weitere Informationen: Flyer

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) als Folge von Gewalterleben bei Frauen und Mädchen
Aufgrund der guten Resonanz bietet die Therapeutische Frauenberatung e. V. in Göttingen die zweitägige Fortbildung wiederholt am 15. und 16. September 2006 an.
Nähe Informationen, Kosten und Veranstaltungsort: Flyer

Katalog zur Ausstellung Rosenstraße 76
Die wichtigsten Informationen der erfolgreichen Ausstellung „Rosenstraße 76“ gibt es nun auch zusammengefasst in einem Katalog. Eine gute Gelegenheit für alle, die noch keine Möglichkeit hatten, die weit gewanderte Ausstellung zu besuchen – und für alle anderen am Thema Interessierten.
[mehr]

DVD-Start: Öffne meine Augen
In einer Winternacht hat Pilar endgültig genug: Fluchtartig packt sie ihre Sachen und ihren kleinen Sohn Juan. Sie verlässt die Wohnung – und ihren Ehemann Antonio. Bei ihrer jüngeren Schwester Ana findet sie Zuflucht.
Der Spielfilm der spanischen Regisseurin Iciar Bollain ist ein bewegendes und fesselndes Familiendrama, das den Ursachen und Auswirkungen häuslicher Gewalt auf den Grund geht. Der Film startete in den Kinos im August letzten Jahres. Jetzt ist er auf DVD über good!movies für 19,99 € erhältlich. Die Laufzeit des Films beträgt 103 min.. Der Film erhielt mehrere Festivalauszeichnungen, den spanischen Filmpreis Goya für den besten Film, beste Regie, beste Drehbuch, beste Darsteller in 2004.
weitere Informationen: Flyer

Broschüren gegen Zwangsverheiratung
sind in deutscher und türkischer Sprache im Frauenbüro des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg nach telefonischer Terminvereinbarung erhältlich. Telefonnummer: 030 90298 4109.

Materialband zum Musterqualitätshandbuch Frauenhaus
Qualitätsmangement hat sich inzwischen in allen sozialen Arbeitsfeldern etabliert. Viele Einrichtungen sind auch in Zertifizierungsprozesse eingebunden. Die AWO hat für ihre Einrichtungen inzwischen für fast alle Arbeitsfelder Muster-QM-Handbücher erstellt. Als Umsetzungshilfen werden auch best-practice-Beispiele aus zertifizierten Einrichtungen im QM-Support unter awo-wissen.de angeboten.
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Gesundheitsbericht des Bezirks Berlin-Mitte: Häusliche Gewalt und Gesundheit
Der neueste Gesundheitsbericht des Bezirkes Mitte von Berlin ist erschienen. In dem Bericht setzt sich der Bezirk mit dem schwerwiegenden Problem der häuslichen Gewalt auseinander.
PDF-Download und Bestellformular

amnesty-Broschüre: Hinter verschlossenen Türen leiden Frauen
Von der Geburt bis zum Tod, in Friedens- wie in Kriegszeiten erleiden Frauen Gewalt und Diskriminierung sowohl durch den Staat als auch durch ihr gesellschaftliches und familiäres Umfeld. Gewalt gegen Frauen ist eine Straftat und ein grundlegender Verstoß gegen die Menschenrechte! Eine 12-seitige A 5 Broschüre fast Zahlen und Fakten zusammen und informiert über die Situation der Frauen in der Welt.
Über amnesty international kann die Broschüre kostenfrei abgefordert werden. Aus versandtechnischen Gründen wird eine Mindestanzahl von 1000 Stück zugesandt, vielleicht haben Sie die Möglichkeit diese auch weiterzuverteilen. www.amnesty.de oder mail: senta.piringer@amnesty.de

Neues Projekt „Prävention an Schulen“
Start eines neuen BIG-Projekts: Prävention von häuslicher Gewalt an Schulen in Kooperation mit der Jugendhilfe:
Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Gelder für ein Modellprojekt im Bereich Prävention von häuslicher Gewalt zu akquirieren. Das Projekt soll ab April 2006 starten und über einen Zeitraum von zwei Jahren laufen.
Das Projekt soll an insgesamt vier Schulen in zwei ausgewählten Bezirken durchgeführt werden und richtet sich an Mädchen und Jungen zwischen 9-12 Jahren, an die pädagogischen Fachkräfte (LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialpädagogInnen) und an Eltern. Über Fortbildungen, Projekttage und verschiedene Materialien soll sowohl für das Thema sensibilisiert und qualifiziert werden, als auch frühzeitig Wege ins Hilfesystem für betroffene Kinder und deren Mütter aufgezeigt werden.
Es ist geplant, die Ergebnisse des zweijährigen Modells so aufzubereiten und zu transferieren, dass auch andere Bundesländer, Träger der Jugendhilfe, Schulen und Frauenprojekte davon profitieren können.

Finanziert wird das Projekt von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. Die Erstausstattung und den Landesanteil übernimmt die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin (jfsb) , die Kosten für die wissenschaftliche Begleitung trägt über den gesamten Zeitraum das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Logo: Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. Logo: Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin Logo: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

FrauenNachtCafe eröffnet
Die Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e. V. - Wildwasser – hat am 7.3.2006 offiziell ein Frauen-Nacht-Café eröffnet. Die nächtliche Krisenanlaufstelle richtet sich an alle Frauen, die sich in einer Krisensituation befinden. Das zweijährige Modellprojekt wird durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Deutsches Hilfswerk – ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ gefördert. Die nächtliche Krisenanlaufstelle ist jede Nacht von Samstag zu Sonntag und in den Nächten zu einem Feiertag von 18.00 bis 8.00 Uhr morgens geöffnet. Das Frauen-Nacht-Café ist in der Friesenstraße 6 in Berlin-Kreuzberg.

Fortbildung: Körperorientierte Trauma-Arbeit Juni 2006 – Januar 2007 in Dresden
In dieser Fortbildung werden theoretische und praktische Grundlagen von körperorientierter Trauma-Arbeit vermittelt, um sie in die eigene therapeutische und beraterische Arbeit integrieren zu können.
Nähere Informationen zur Tagung und die Möglichkeit zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer: PDF-Download

Fortbildung Biografiearbeit
Für MitarbeiterInnen aus dem Alten- und Gesundheitsbereich.
Vermittlung von Methoden und Zielen der Biografiearbeit, Erleichterung des Zugangs zu den Klienten, Verbesserung der Kommunikation. [mehr]

Tötungsdelikte im Kontext häuslicher Gewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder
Autorin: Dr. Susanne Heynen
Quelle: Jugendhilfe 43 6/2005
http://www.jugendhilfe-netz.de/index1.html
Der Beitrag befasst sich mit Tötungsdelikten in Paarbeziehungen und den Auswirkungen auf die Kinder des Paares, als unmittelbare Todesopfer und als Opfer der Ermordung der Mutter. Hausgearbeitet werden die Belastungen der Kinder sowie ihr Unterstützungsbedarf im Hinblick auf Sicherheit, stabile Bindungen, Sorge- und Umgangsregelungen, Beziehungen zu Geschwistern und zum gewalttätigen Vater sowie im Hinblick auf professionelle Unterstützung. PDF-Download

Materialien zur Gleichstellungspolitik, Nr. 104/2005
Stalking: Grenzenlose Belästigung – Eine Handreichung für die Beratung,
veröffentlich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und zu beziehen über: www.bmfsfj.de

Ahmet Toprak
Das schwache Geschlecht – die türkischen Männer
Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Doppelmoral der Ehre
Ist Zwangsheirat nur ein Thema der türkisch-muslimischen Frauen oder betrifft es auch die Männer? Im Kontext der Zwangsehe ist das öffentliche und politische Augenmerk auf die Frauen gerichtet und die Männer werden kaum thematisiert. Flyer

CoverabbildungFamiliäre Gewalt – Die Situation des Kindes
Barbara Kavemann und Ulrike Kreyssig geben Handbuch zum Thema Kinder und häusliche Gewalt heraus

Die Herausgeberinnen haben mit dem Handbuch das Ziel verfolgt, einen interdisziplinären Überblick zum Thema Kinder und häusliche Gewalt zu geben, um allen Praktikern und Praktikerinnen in den relevanten Berufsgruppen aus Verwaltung, Rechtsprechung, Sozialarbeit und Beratung Hilfestellung zu geben. [mehr]