BIG Koordinierung | Bei häuslicher Gewalt. Hilfe für Frauen und ihre Kinder

BIG-Service

Mitteilungen 2003 - 2004

Neue Weisung des Berliner Senators für Inneres zur Anwendung der §§ 31 und 37 Aufenthaltsgesetz
Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat im März 2005 einen umfangreichen Beschluss zur Bekämpfung von Zwangsverheiratung gefasst. Es hat auch Anregungen gegeben, wie bestimmte ausländerrechtliche Vorschriften im Zusammenhang mit der Zwangsverheiratung anzuwenden sind und den Senat gebeten, auf Bundesebene hinsichtlich möglicher Gesetzesänderungen initiativ zu werden. Im Vorgriff darauf gebe ich folgende ergänzende Anwendungshinweise: [mehr]

Antrag "Zwangsverheiratung bekämpfen - Opfer schützen"
Grüne Bundestagsfraktion hat einen Antrag "Zwangsverheiratung bekämpfen - Opfer schützen" in den Bundestag eingebracht. Unterstützung außerhalb des Parlaments wird sehr begrüßt.
Wortlaut des Antrags: PDF-Download

"Lebenslänglich! - Überlebende von Vergewaltigung schreien auf."
Ein Buchprojekt von Sabine Marya. Lebenslänglich! ist ein Gemeinschaftsprojekt. In diesem Buch brechen mutige Betroffene in literarischer Form ihr Schweigen und ein gesellschaftliches Tabu, und UnterstützerInnen kommen zu Wort. Die Anthologie (Sammlung) ist bereits jetzt unter www.autorenverlag-artep.de unter Buchvorbestellungen, Missbrauchsthematik oder über Frau Pauls, autorengemeinschaft@freenet.de vor zu bestellen, 160 Seiten, 11,95 €. Das Buch geht in Druck, sobald genug Vorbestellungen zusammen sind. Die Einnahmen fließen in das Bittere Tränen-Projekt.

Männer-Initiative gegen Zwangsehen gegründet - Türkischer Bund sucht Freiwillige zur Mitarbeit.
In Berlin haben jetzt Männer eine Initiative gegen Zwangsheirat gegründet. Zu den Unterstützern gehören Mohammed Herzog, Imam der deutschsprachigen Muslime Berlins, sowie Hakan Tas vom Berliner Integrationsbeirat. "Unser Vorbild ist eine Gruppe aus Schweden, die diverse Aktionen gemacht hat", sagte Tas auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mehr als 60 Frauen und Männer aus verschiedenen Institutionen beschäftigten sich mit der Frage, was getan werden muss, um Zwangsehen zu vermeiden. [mehr]

10 Jahre Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt (BIG e.V.)
Häusliche Gewalt ist weit verbreitet: Jede vierte Frau wird von ihrem Partner körperlich misshandelt, wie eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2004 ergeben hat. Die Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt (BIG) engagiert sich seit zehn Jahren zum Schutz von Frauen gegen gewalttätige Übergriffe. Hinter dem erfolgreichen Engagement steht die Erkenntnis, dass häusliche Gewalt nur durch das Zusammenwirken aller Stellen abgebaut werden kann, bei denen die Opfer Hilfe suchen und die Täter auffällig werden. [mehr]

Ausstellung Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden
Anlässlich des 10jährigen Jubiläums von BIG wird die Ausstellung "Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden", für eine Woche nach Berlin geholt. Sie wird in der Alten Backfabrik, Saarbrücker Str. 36 A in 10405 Berlin installiert und der Öffentlichkeit vom 14.11. bis zum 20.11.2005, in der Zeit von 10.00 bis 19.00 Uhr, zugänglich gemacht. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema Gewalt in der Familie. Die Rosenstraße 76 ist ein ganz normale Dreizimmerwohnung - und dabei eine einzigartige Ausstellung.
Programmflyer: PDF-Download

Leitfaden zum Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe erschienen.
Die Autoren Rainer Roth, Prof. an der Fachhochschule Frankfurt, und Harald Thomé, Tacheles e. V., einer Interessenvertretung von Erwerbslosen und Sozialhilfebeziehern, haben einen Leitfaden herausgegeben, der unter 88 alphabetischen Stichworten darstellt, wie das gegenwärtige Leistungssystem von Alg II sowie Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aufgebaut und wie es zu bewerten ist. [mehr]

Erste Rechtsinformationen des Frauenhauskoordinierung e. V. für Frauen in Frauenhäusern mit Anspruch ALG II nach dem SGB II erschienen
die o. g. Rechtsinformationen von Gertrud Tacke finden sie auf der Internetseite der Frauenhauskoordinierungsstelle unter www.frauenhauskoordinierung.de im Bereich Fachinformationen unter dem Punkt Hartz IV.

Stellungnahme der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales zu der Veröffentlichung im BIG Newsletter Ausgabe 8 // Juni 2005 zu dem Thema „Auswirkungen der Änderungen des ICD- 10 GM (2004/2005) auf die Problematik „häusliche Gewalt“
In der BIG Newsletter Ausgabe 8 wird mitgeteilt, dass die im Rahmen des Gesundheitsstrukturgesetzes veränderte ICD-10 GM Fassung mit Gültigkeit ab 2005 in dem Kapitel XX Tätlicher Angriff (X 85-Y 09) dahingehend verändert wurde, dass die „bisher detaillierten Differenzierungen“ zu Ungunsten des Themenkomplexes häusliche Gewalt verändert worden sind.
Dazu ist Folgendes festzustellen: Beim ICD-10 handelt es sich um ein Diagnoseverschlüsselungssystem. Der von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene ICD-10 Katalog wird weltweit zur Diagnosenklassifikation eingesetzt.
[mehr]

FAQ zu STALKING
Silvia Jurtela hat häufig gestellte Fragen zum Thema Stalking gesammelt und beantwortet.
" 1.) Was ist Stalking?
Der Begriff „Stalking“ kommt vom englischen Verb „to stalk“, was soviel wie „anpirschen oder anschleichen an das Wild“ bedeutet. Die Stalking-Tat besteht aus vielen kleinen, ständig ablaufenden Belästigungen und Machtdemonstrationen und führt zu einer anhaltenden Bedrohung des Opfers. Betroffen sind oft auch die Familie, die Freunde, die Arbeitskollegen etc. Die häufigsten Mittel, mit denen das Opfer belästigt wird, sind: unerwünschte Telefonanrufe, das Herumtreiben in der Nähe des Opfers, unerwünschte Briefe (E-Mails, SMS, Faxe) Beschimpfungen/Verleumdungen, das Verfolgen des Opfers oder die Kontaktaufnahme über Dritte. In ca einem Drittel der Stalking Fälle kommt es auch zu Drohungen und tatsächlichen Gewalthandlungen durch den Stalker." [mehr]

Die Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes - Fragen, Problemstellungen und mögliche Lösungen; "FAQ" -
Der Artikel ist in ausführlicher Form veröffentlicht in: "Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte" von Petra Brackert/Gabriele Hoffmeister-Schönfelder (Hrsg.), und wird mit freundlicher Genehmigung des Verlages auf dieser Website als Kurzfassung präsentiert.
Seit über drei Jahren ist das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) in Kraft. Die Rückmeldungen aus der Praxis sind unterschiedlich. Teilweise wird begrüßt, dass allein durch die Existenz des Gesetzes eine andere Öffentlichkeit hergestellt wurde, teilweise wird kritisiert, dass die Anwendung des Gesetzes und einige Regelungen zu wünschen übrig lassen. Inzwischen liegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Gewaltschutzgesetz vor, die im Auftrag des federführenden Bundesministeriums der Justiz durchgeführt wurde. [mehr]

Mail- und Chatberatung bei BORA
Wie wir bereits in unserer Ausgabe 8 berichtet hatten, bietet BORA Mail- und Chatberatung an für gewaltbetroffene Frauen und Unterstützerinnen an. Die richige www-Adresse lautet: www.das-beratungsnetz.de
Dort können verschiedene Onlineberatungsangebote genutzt werden, so z. B. E-Mailberatung (webbasiert) oder Chatberatung im Einzelgespräch.

Informationsfaltwand zu den Aufgaben der Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt
Die neue Informationswand bieten wir im Berliner Raum für interessierte Berufsgruppen zum kostenlosen Verleih für Informationsveranstaltungen an. [mehr]

Gewaltschutzgesetz // Das Opfer bleibt - der Täter geht
In vielen Familien Deutschlands ist Gewalt an der Tagesordnung: Von Beleidigungen, Demütigungen, sexueller Misshandlung und Prügel bis zu Mord und Totschlag reicht das Spektrum. Die Opfer sind insbesondere Frauen und Kinder...."Polizisten können jetzt ohne richterliche Anordnung den Täter der Wohnung verweisen und die Opfer kommen mit diesem Gesetz schneller und einfacher zu ihrem Recht.
Auszug aus einem Artikel im Mietermagazin des Berliner Mietervereins - nachzulesen unter:
www.berliner-mieter verein.de/ magazin/online/mm0605/inhalt0605.htm

BIG-Hotline erweitert Angebot
Ab 1. Oktober 2005 erweitert die BIG Hotline bei häuslicher Gewalt gegen Frauen zusammen mit den Frauenberatungsstellen BORA, Frauenraum, Frauentreffpunkt, Interkulturelle Initiative und Tara ihr Angebot. Wir arbeiten proaktiv. [mehr]

Gesetz aus Spanien zu häuslicher Gewalt "Integrated Protection Measures against Gender Violence" in Englisch and Französisch.
Der spanische Gesetzestext zu Schutz gegen häusliche Gewalt in englischer und französischer Sprache als PDF-Dateien.
Quelle: Wave

Empfehlungen für Jugendämter in Fällen häuslicher Gewalt
Gewalt gegen Mädchen und Jungen findet vorrangig im häuslichen Bereich, in der Familie statt, d. h. der Umgang mit Fällen, in denen Kinder vernachlässigt werden, psychisch und/oder physisch misshandelt, sexuell missbraucht werden, gehört zum Arbeitsalltag in den Sozialpädagogischen Diensten der Jugendämter. Die zuständigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter erfahren von und sind konfrontiert mit Problemen von Kindern und Jugendlichen, nehmen Anteil an dem, was Erwachsene Kindern antun und müssen häufig in kurzer Zeit und möglichst richtig entscheiden, wie interveniert werden soll und was eine adäquate Hilfe im Sinne des Kindeswohl ist. [mehr]

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche - Was ist zu tun?
Ein Wegweiser für Berliner Erzieherinnen/Erzieher und Lehrerinnen und Lehrer
Der Wegweiser gliedert sich in drei Themenblöcke: Was ist Gewalt gegen Kinder und Jugendliche? - Was ist zu tun? - Kinder- und Jugendschutz in Kindertagesstätte und Schule, und wird abgerundet durch rechtliche Rahmenbedingungen, Literaturliste, relevante Gesetzestexte und Rechtsvorschriften sowie einem Adressteil über Anlaufstellung und Hilfeeinrichtungen. [mehr]

Auswirkungen der Änderungen des ICD-10 GM (2004/2005) auf die Problematik "häusliche Gewalt"
Die medizinische Datenerfassung wird durch den Code „ICD-10 GM“ unterstützt, durch den bestimmte Krankheitserscheinungen und -ursachen in Kurzform in entsprechende Masken eingegeben werden können. Im Rahmen des Gesundheitsstrukturgesetzes sind in der neuen Version ab 2005 die Klassifikationen bearbeitet worden. Im Bereich der häuslichen Gewalt sind die bisher detaillierten Differenzierungen eines „tätlichen Angriffs“ verändert worden. [mehr]

Fachtagung zum Gewaltschutzgesetz
Am 03.06.005 hat im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine Fachtagung zum Gewaltschutzgesetz – veranstaltet vom Berliner Bündnis Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen (BBFF) und der Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt (BIG) unter der Schirmfrauschaft von Frau Staatssekretärin Ahlers und finanziert von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen – stattgefunden.
     Die gut besuchte Veranstaltung lebte von mehreren Input-Referaten zur Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln (u.a. Beratungsstellen, Polizei). Besonders beeindruckend waren die Erfahrungsberichte von zwei betroffenen Frauen. [mehr]

WiBIG-Bände jetzt thematisch aufgeteilt im Netz
Das tausendseitige Gesamtpaket der WiBIG-Bände ist jetzt in vier thematisch aufgeteilte Kapitel getrennt auf der Seite der WiBIG Uni Osnabrück eingestellt. Das Inhaltsverzeichnis der Bände erlaubt es, sich praktisch durch den Text zu navigieren.
Herunterzuladen von www.wibig.uni-osnabrueck.de

BORA bietet Chat- und Onlineberatung für gewaltbetroffene Frauen und Unterstützerinnen an
Unter www.beranet.de bietet die Frauenberatungsstelle BORA - Berlin, Chat- und Onlineberatung für gewaltbetroffene Frauen und Unterstützerinnen an. Verschiedene Onlineberatungsangebote können genutzt werden, so z. B. E-Mailberatung (webbasiert) oder Chatberatung im Einzelgespräch [mehr]

Mahnmal - Wir haben viele Gesichter
Eine Gruppe von Frauen hat nachfolgende Presseerklärung verfasst und bittet um Unterstützung, dass eine im Viktoriapark aufgestellte Frauenfigur stehen bleiben kann.

"In der Nacht vom 20.05.05 auf 21.05.05 wurde im Viktoriapark ( Berlin, Kreuzberg ) ein Mahnmal für Frauen, die Opfer von Vergewaltigung wurden, aufgestellt. Anlass war eine Vergewaltigung, die an diesem Ort vor 2 Jahren stattfand. Eine von Vielen ! Jede Vergewaltigung ist Erniedrigung und Folter.
     "Wir fordern, dass die Frauenfigur an dieser Stelle stehen bleiben kann, um andere Frauen zu stärken, über ihre Gewalterfahrungen zu sprechen, sich Unterstützung zu holen und gemeinsam zu handeln. Wir wollen, dass sich Frauen an ALLEN Orten ohne Angst bewegen können ! Wir wollen, dass keine Vergewaltigungen mehr stattfinden, dass es nie wieder passiert, keiner Frau auf dieser Welt! Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Vergewaltiger gestoppt werden und Gewalt gegen Frauen beendet wird.
     Kommt vorbei und schaut es Euch an (Viktoriapark, Eingang Grossbeerenstr., links vom Wasserfall). Ihr werdet sie nicht übersehen, sie wird Euch entgegenschreien.
     Unterstützt unsere Forderung, dass das Mahnmal stehen bleiben kann!!!"

Fortbildung: "Krisenintervention in der frauenspezifischen Beratung"
Professioneller Umgang in der Arbeit mit Krisen und Traumata.

Zielgruppe sind Fachfrauen aus Institutionen und Beratungseinrichtungen, mit Erfahrung in der Beratung und Betreuung bei der Bewältigung belastender Lebensereignisse wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, Gewalterfahrung und Krankheit.
Der Zertifikatskurs gliedert sich in 4 Module und jedes Modul dauert 3 Tage im Zeitraum Juni 2005 bis März 2006. [mehr]

Kriminologische Studienwoche: Häusliche Gewalt - Partnerschaft im Fokus von Wissenschaft und Praxis.
Vom 12.09. bis 16.09.2005 findet an der Universität Hamburg die Krimilogische Studienwoche zum Thema: Häusliche Gewalt statt. Die Weiterbildung richtet sich an Personen die in ihrer beruflichen Praxis mit Problemen der Kriminalität bzw. abweichenden Verhaltens befasst sind (z. B. Sozialarbeit, Polizei, Justiz) [mehr]

Weiterbildungsangebot für Fachkräfte, die mit Gewaltopfern zusammenarbeiten
Recht würde helfen - das Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. - bietet ab Oktober 2005 eine achtmonatige interdisziplinäre berufsbegleitende Weiterbildung für (sozial-) pädagogische Fachkräfte zur sozialpädagogischen Prozessbegleiterin/ zum sozialpädagogischen Prozessbegleiter für verletzte Zeuginnen und Zeugen im Strafverfahren an. [mehr]

Tagungsdokumentation der Fachtagung in Osnabrück vom September 2004
Jetzt zum downloaden von der Internetseite des BMFSFJ - die Tagungsdokumention zu den Untersuchungen in Deutschland - zu Gewalt im Geschlechterverhältnis, mit den Kommentaren der anderen europäischen Forscherinnen und Forscher.
http://www.bmfsfj.de

Faltblatt auf Spanisch mit dem Thema "Häusliche Gewalt"
Ein neues Faltblatt zum Thema "Häusliche Gewalt" wurde von mujeres de esta tierra herausgegeben und richtet sich an spanischsprechende Frauen die von Gewalt betroffen sind. Der Flyer ist über die Website: www.mujeres-de-esta-tierra.de/violencia_domestica herunter zu laden.

Mehr Mut zum Reden - Von misshandelten Frauen und ihren Kindern
Die Broschüre konnte endlich wieder neu aufgelegt werden und ist ab sofort unter dem nachfolgenden Link beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, kostenlos abzufordern oder per Download herunterzuladen.
http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=4038.html

Stalking - Geliebt, verfolgt, gehetzt – Ein Ratgeber für Betroffene von Susanne Schumacher
Mit einem Sammelsurium an Opferberichten und Zeitungsartikeln gibt Susanne Schumacher in „Stalking- geliebt, verfolgt, gehetzt“ einen Einblick in die Situation der Stalking Betroffenen. Vom Prominenten-Stalking bis hin zum Expartnerstalking nach Trennung oder Scheidung schildert sie das umfassende Spektrum dieses in der deutschsprachigen Öffentlichkeit relativ neuen Phänomens. Auch die Auswirkungen des Stalking auf die Opfer und die gesundheitliche Beeinträchtigung durch derartige Vorfälle werden aufgearbeitet. [mehr]

Fachtagung "Kinder und häusliche Gewalt" im Rathaus Tempelhof-Schöneberg
Am 9. März 2005 findet im Rathaus Tempelhof-Schöneberg eine Fachtagung zum Thema „Kinder und häusliche Gewalt“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamts statt. Neben Fachvorträgen zum Thema werden rechtlichen Möglichkeiten zum Schutz vor Gewalt aufgezeigt. In den Foren 1 - 4 werden nachfolgende Themen behandelt:
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Hartz IV: Von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder sind auf schnelle Hilfe angewiesen.
Der Deutsche Verein fordert eine rechtsverbindliche Regelung, welcher Träger im Zweifelsfall für die Grundsicherung für Arbeitssuchende aufkommt. Hartz IV muss rasch entsprechend korrigiert werden. Von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder sind auf schnelle Hilfe angewiesen. Das macht der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge deutlich. Probleme drohen, wenn erwerbstätige Frauen ein Frauenhaus aufsuchen müssen, das in einem anderen örtlichen Zuständigkeitsbereich als ihre bisherige Wohnung liegt.
Mehr unter: www.deutscher-verein.de

Barbara Kavemann erhält den Berliner Frauenpreis 2005!
Wir freuen uns sehr, allen Leserinnen und Lesern in dieser Ausgabe mitzuteilen, dass Frau Professor Dr. Barbara Kavemann, Katholische Hochschule für Soziale Arbeit, Berlin, der diesjährige Berliner Frauenpreis am 8. März im Roten Rathaus verliehen wird.
Barbara Kavemann setzt sich als Wissenschaftlerin und Forscherin seit fast 30 Jahren in beispielloser Weise für die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs an Mädchen und der Gewalt gegen Frauen (und Kinder) ein.
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Fernsehtipp RTL exclusiv
Am 29.03.2005 um 22.00 Uhr wird eine Reportage zum Thema "Häusliche Gewalt" gesendet.

Fünfjähriges Bestehen der BIG-Hotline

Plakat mit Boris AljinovicZum fünfjährigen Jubiläum im November 2004 führt die BIG Hotline eine zweite Großplakataktion durch. Das Motto ist: „Sehen Sie fern, aber nicht weg!“. [mehr]

 


Newsletter des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Seit dem 25.11.2004 publiziert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen neuen Newsletter "Gleichstellung von Frauen und Männern" mit aktuellen Informationen und Beiträgen zur Gleichstellungspolitik des Bundes. [mehr]

Mehrsprachige Informationsmaterialien zum Arbeitslosengeld II
Der Berliner Integrationsbeauftrage bietet auf seinen Internetseiten mehrsprachige Informationsmaterialien zum Arbeitslosengeld II an.
Dank des Engagements von Verbänden und Vereinen wurden einige wichtige Unterlagen der Bundesagentur für Arbeit übersetzt. So entstand eine mehrsprachige Informationssammlung zum ALG II und zu den mehrsprachigen Beratungsangeboten, die als neuer Service auf den Internetseiten des Berliner Integrationsbeauftragten abzurufen sind.
Zu finden unter: www.berlin.de/sengessozv/auslaender/alg_2.html

Recht auf Begleitung durch eine Vertrauensperson
Anlässlich einer Anfrage des Frauennotrufs Saarland in einer Arbeitsgruppe der Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt beim Ministerium der Justiz wurde hier der Frage nachgegangen, inwiefern bei Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz - analog den Regelungen des Opferrechtsreformgesetzes - Antragstellerinnen das Recht besitzen, sich von einer Vertrauensperson in der Verhandlung begleiten zu lassen, ohne dass dies bei Gericht gesondert beantragt bzw. dem von Seiten des Gerichts zugestimmt werden muss. [mehr]

Schutzantragsformulare überarbeitet!
Mit Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes hat BIG im Frühjahr 2002 die ursprünglichen Musterschutzanträge überarbeitet und an die neue Rechtslage angepasst. [mehr]

Ich habe Rechte - Ein Wegweiser durch das Strafverfahren für jugendliche Zeuginnen und Zeugen
Bundesjustizministerin präsentiert verständliche Broschüre für jugendliche Straftatsopfer [mehr]

Benefizball der BIG-Hotline
Die BIG- Hotline hat im November 1999 ihre Arbeit aufgenommen. Anlässlich des 5- jährigen Bestehens lädt sie am 26.11.2004 zu einem Benefizball mit Tombola ein. [mehr]

"Kinder und häusliche Gewalt" - Fachtag im Bezirk Spandau am 08.09.2004
Im altehrwürdigen Rathaus Spandau fand am 8. September 2004 der 7. erfolgreiche Fachtag in einem Berliner Bezirk zum Thema „Kinder und häusliche Gewalt“ statt. Fast 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Berufsfeldern – Sozialpädagogischer Dienst, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Kriseneinrichtungen, Erziehungs- und Familienberatung, TherapeutInnen, Schulpsychologischer Dienst, Kitas, KinderärztInnen, Polizei, Frauen- und Jugendprojekte kamen zusammen. [mehr]

ai-Frauengruppe lädt ein zur Mitarbeit!
Seit März läuft bei amnesty international eine zweijährige, internationale Kampagne zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen. [mehr]

Hinweis auf einen Artikel zum Thema „Umgangsrecht und häusliche Gewalt“
Artikel: „Familiäre Gewalt und Umgang“ von Dipl.-Psych. Dr. Heinz Kindler, Dipl.-Psych. Dr. Joseph Salzgeber, Dipl.-Psych. Dr. Jörg Fichtner und Dipl.-Päd. Annegret Werner in: Zeitschrift für das gesamte Familienrecht (FamRZ), Heft 16, S. 1241 ff vom 15.08.2004
Laut Vorbemerkung zu diesem Artikel gibt „der Beitrag (...) einen Überblick über die Forschungsergebnisse zu Auswirkung von Gewalt in der Familie und zeigt Kriterien auf, die Folgen von Gewalt auch für die Kinder einschätzen helfen.“
Zunächst führen die AutorInnen mit einem Überblick über die Rechtslage im Kontext von Gewaltschutzgesetz und Kindschaftsrecht und über die vorliegende Rechtsprechung in die Thematik ein. Es folgen Ausführungen zu den Auswirkungen von Gewalt auf das Kindeswohl. [mehr]

Demonstration zum Erhalt des 1. Frauenhauses in Hamburg am 30.10.2004 in Hamburg
Unter der Überschrift: "Wir sagen Nein! Zur Gewalt gegen Frauen und Kinder. Zu den skandalösen Kürzungen im Sozialbereich, bei den Frauenprojekten und bei den Beschäftigungs- und Bildungsträgern für Frauen" ruft ZIF Zentrale Informationsstelle für Autonome Frauenhäuser zur Demonstration auf. [mehr]

Internetauftritt - Hinweise zum Thema HartzIV / Arbeitslosengeld II
Der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats plant, in seinem Internetauftritt Hinweise zum Thema Hartz IV / Arbeitslosengeld II bereitzustellen. Diese sollen elementare Informationen, evtl. in mehreren Sprachen, Hinweise auf Beratungsangebote (insbesondere in Migrantensprachen), Links zur relevanten Websites und ähnliches enthalten.
Dieses Angebot wird allerdings nicht die Arbeit der einschlägigen Beratungsstellen ersetzen. Sachdienliche Informationen, E-Dokumente usw. zum Thema schicken Sie - möglichst per Mail - an nachstehende Adresse. Bei fremdsprachlichen Texten bitte auch die deutsche Version beifügen.
Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbrauchschutz
Der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration
Hartmut Caemmerer, Potsdamer Str. 65, 10785 Berlin, Tel. ++49(0)30- 90 1723 69, Fax: ++49(0)30 - 90 1723 20, E-Mail: Hartmut.Caemmerer@auslb.verwalt-berlin.de

Homepage des Berliner Integrationsbeauftragten
Wir empfehlen ausdrücklich den Besuch der Internetseite des Integrationsbeauftragten des Senats von Berlin und den TOP- Newsletter, der dort zum download bereit steht.
Hier finden sich neben aktuellen Informationen der Migration und Integration auch Artikel zur Gesetzgebung, Materialien aus Europa und der Bundes- und Landesebene, eine Fülle von Informationen zu aktuellen Themen, zahlreiche Links und eine Vielfalt von Hinweisen auf Initiativen, Veranstaltungen und Runden Tischen zum interkulturellen Dialog.
http://www.berlin.de/sengessozv/ausla ender/top.html

Arztpraxen mit Fremdsprachenkompetenz
Über das Arztsuchsystem der Ärztekammer Berlin und Kassenärztlichen Vereinigung können niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten mit Fremdsprachenkompetenz in Berlin gesucht werden. www.patienteninfo-berlin.de
Im Bayouma-Haus, Interkulturelle Begegnungsstätte in Friedrichshain, Rudolfstraße 15b in 10245 Berlin, Tel. 29 04 91 36, www.bayouma-haus.de ist eine Broschüre mit Berliner Arztpraxen mit Fremdsprachenkompetenz für 10 € erhältlich.

TraumNetzwerk
Seit zwei Jahren bietet das TraumaNetzwerk der Malteser-Werke eine Internet-Plattform, die zwischen Therapeuten, Dolmetschern und Beschäftigten in der Flüchtlingshilfe vermittelt, um eine effektive Versorgung traumatisierter MigrantInnen zu ermöglichen. Informationen über den Service TraumaNetzwerk finden Sie direkt auf der Website www.traumanetzwerk.de

Kindergesundheit - Informationskampagne der Verbraucher Initiative
Die Verbraucher Initiative führt eine Informationskampagne zum Thema Kindergesundheit durch. Geplant ist es, in den Monaten Oktober bis Dezember bei 50 Terminen (à 4 Stunden) in verschiedenen Institutionen in Berlin, kostenlos Beratung zum Thema Kindergesundheit anzubieten. [mehr]

Qualifizierungsprojekt für Migrantinnen bietet freie Plätze für den neuen Kurs ab 1. Januar 2005
Seit 1990 führt das Projekt TIO für arbeitslose Migrantinnen Qualifizierungsmaßnahmen durch, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sowie vom Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Diese Maßnahmen beinhalten: [mehr]

Zusatzausbildung "FachberaterIn für Psychotraumatologie
Das entsprechende Basisseminar (Teil 1 des Curriculums), nach welchem Sie sich für das ganze Curriculum entscheiden können, findet statt vom 3. - 4. Dezember 2004. Das Curriculum (acht Module, jeweils freitags-samstags) beginnt wieder am 22.-23. April 2005. [mehr]

Positionspapier zu SGB II
Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser zum Aktionsplan (AGAP) hat ein Positionspapier zum SGB II erarbeitet. Die Arbeitsgemeinschaft ist daran interessiert, Rückmeldungen, Erfahrungen und Stellungnahmen zum Thema zu erhalten. [mehr]

Schwarzbuch Hartz IV
Der VAMV Landesverband NRW e.V. plant ein so genanntes „Schwarzbuch“, in dem Beispiele aufgeführt werden, in denen Alleinerziehende unter Androhung von Leistungskürzungen gezwungen werden, zu Zeiten erwerbstätig zu sein, in denen ihre Kinder unversorgt sind bzw. in denen keinerlei Rücksicht auf die besondere Situation der Alleinerziehenden und deren Kinder genommen wird.
Dieses „Schwarzbuch“ soll spätestens im Frühjahr 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. [mehr]

EWA e. V. Frauenzentrum
Die aktuellen Sparvorhaben der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sieht die de facto-Schließung des EWA e.V.-Frauenzentrums vor!
Der Stadt und vor allem ihren Frauen geht mit der Schließung des EWA e.V.-Frauenzentrums ein einmaliges Angebotsspektrum im Bereich Beratung, Bildung, Kultur und Technik kombiniert mit täglich 13stündigen Öffnungszeiten an einem zentralen Standort verloren. Wenn die Pläne der Verwaltung durch die Zustimmung des Abgeordnetenhauses umgesetzt werden, gibt es im Stadtzentrum kein vergleichbares Angebot in einem Frauenzentrum mehr.
Die PolitikerInnen werden aufgefordert, sich für den Erhalt des ältesten Frauenzentrums im Ostteil der Stadt einzusetzen und darauf hinzuwirken, dass die Kürzungen im Frauenetat von 350.000 € zurückgenommen werden.
Im laufenden Doppelhaushalt wurden bereits 150.000 € gespart und – um mit dem Finanzsenator zu sprechen – es quietscht bereits jetzt schon im Frauenetat!
Die Berliner Fraueninfrastruktur muss erhalten bleiben!

Pressemitteilung vom 08.07.2004 Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus - Berlin
Frauenprojekte vor dem Aus!
Senat kürzt vor allem bei den Frauenprojekten im Ostteil der Stadt.
Die Senatsverwaltung für Arbeit, berufliche Bildung und Frauen fördert derzeit circa 75 Projekte, darunter Antigewaltprojekte (Frauenhäuser, Zufluchtswohnungen etc.), Migrantinnenprojekte (Beratungs- und Hilfsangebote für ausländische Frauen), Projekte zur beruflichen Qualifizierung von Frauen und Frauenzentren. [mehr]

Spendenaufruf zu Gunsten des ersten Hamburger Frauenhauses
Zum 31.12.2004 soll das erste Hamburger Frauenhaus schließen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg hat ein Spendenkonto eingerichtet und bittet um finanzielle Unterstützung zu Gunsten des ersten Hamburger Frauenhauses. [mehr]

Gewaltschutzgesetz contra Frauenhäuser? – Argumente zur Schließung von Frauenhäusern sind nicht stichhaltig
Leider bestätigt sich in der Schließung von Frauenhäusern bzw. im Abbau von Frauenhausplätzen die Befürchtung, dass vor allem die öffentliche Hand als Geldgeberin durch die Einrichtung von Interventionsstellen einen geringeren Bedarf an geschützten Frauenunterkünften annimmt, so dass sie deren Finanzierung reduziert. [mehr]

Servicetelefon in der Psychotherapeutenkammer Berlin
Ab 17. August 2004 ist ein Servicetelefon bei der Psychotherapeutenkammer Berlin geschaltet. Sie werden dort telefonisch über Psychotherapie informiert und erhalten geeignete Adressen zur Behandlung, z. B. Erziehungsberatungsstellen etc. [mehr]

Begleitforschung zum Gewaltschutzgesetz
Vormerken: Das Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) hat die Interviews mit Betroffene bei häuslicher Gewalt und Nachstellungen zu ihren Erfahrungen mit dem Gewaltschutzgesetz durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse der Begleitforschung werden voraussichtlich im Frühjahr 2005 veröffentlicht.
www.ifb-bamberg.de

Train the Trainerin - Aufbau-Seminar
Zielgruppe sind insbesondere Teilnehmerinnen der TTT-Seminare Polizei, Zivilrecht, Strafrecht, Jugendhilfe und Mitarbeiterinnen aus Frauenhäusern und anderen Frauenprojekten, die Forbildungen zu häuslicher Gewalt anbieten, Buchungs-Nr. 18415. Termin: 10.11. - 12.11.2004
Weitere Informationen und Anmeldungen über: www.akademie.org

"Diagnostik in der Hilfeplanung - 'Man sieht nur mit dem Herzen gut' - St Exupéry"
Weiterbildungsseminar 30.09.-1.10.04 zu traumatischer Gewalterfahrung und Gewaltverarbeitung, das insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter und von anderen Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe konzipiert ist. [mehr]

Homepage der Frauenhauskoordinierungsstelle
[07/04] Am 21.6.2004 hat die Frauenhauskoordinierungsstelle eine Homepage ins Netz gestellt. Auf der Seite sind aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Fortbildungsangeboten und Veröffentlichungen rund um die Frauenhausarbeit, zum Thema Gewalt gegen Frauen und zur Anti-Gewalt-Arbeit zu finden. Zum Download werden außerdem zahlreiche Materialien, Stellungnahmen und Fachinformationen zur Verfügung gestellt.
www.frauenhauskoordinierungsstelle.de

Entwurf für ein Stalking-Bekämpfungsgesetz
Presseinformation des Hessischen Ministerium der Justiz vom 29.06.2004
[mehr]

Recht würde helfen – Institut für Opferschutz im Strafverfahren
[07/04] Opfer von Gewalt- und Sexualdelikten sind durch das Geschehene oft traumatisiert und schwer belastet. Es kostet sie einen enormen Kraftaufwand ein Strafverfahren durchzustehen. Im Gegensatz zur Bewältigung der eigenen Aussagen betroffener Kinder und Jugendlicher wird dem Urteil eine höhere Bedeutung beigemessen als dem zeugenschonenden Umgang aller Verfahrensbeteiligten mit den Verletzten. [mehr]

Workshops an Berliner Grundschulen zum Thema „Häusliche Gewalt“
[07/04] Initiiert von der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Tempelhof/Schöneberg, Frau Hasecke, in Kooperation mit BIG, konnte am 10. Mai in der Annedore-Leber-Grundschule ein weiterer Workshop mit Mädchen und Jungen einer 5. Klasse zum Thema „häusliche Gewalt“ durchgeführt werden. [mehr]

Schock bei den Frauenhäusern - Behördenbeschluss: Schließung des ersten Hamburger Frauenhauses
[07/04] Bei einem Behördengespräch am 17.05.2004 mit Frau Maria Maderyc wurden Frauenhäuser damit konfrontiert, dass zum 01.01.2005 das erste Hamburger Frauenhaus geschlossen wird. Damit werden 44 Plätze gestrichen, was 20 % der Hamburger Zufluchtsplätze für misshandelte Frauen und Kinder ausmacht. [mehr]

Wegweisungsstatistik 2003 aus Österreich - Aktuelle Zahlen des Bundesministeriums für Inneres zum Vollzug des Gewaltschutzgesetzes
[07/04] Die Wegweisungen sind in Österreich im Jahr 2003 um sechs Prozent gestiegen - das geht aus der aktuellen Statistik des Bundesministeriums für Inneres hervor. [mehr]

Ressourcenorientierte Traumatherapie I - Fort- und Weiterbildung für BeraterInnen im psychosozialen und klinischen Kontext
[07/04] Diese in Zusammenarbeit mit LARA Verein gegen Gewalt an Frauen e.V. konzipierte Weiterbildung richtet sich an BeraterInnen im psychosozialen und klinischen Kontakt mit traumatisierten Menschen. Oft ist hier eine explizite Traumabearbeitung weder gewünscht noch möglich. Ein ressourcenorientierter Umgang mit der eigenen Geschichte und den daraus resultierenden Gefühlen und Verhaltensweisen erlaubt aber eine Stabilisierung im Alltag. [mehr]

Weiterbildung Täterarbeit Häusliche Gewalt - Angebot des Männerbüro Hannover e. V.
Das Männerbüro Hannover e. V. bietet Fort- und Weiterbildungsangebote für Fachkräfte aus Beratung, Sozialarbeit und Therapie an zum Thema "...und was ist mit den Tätern häuslicher Gewalt?" [mehr]

Konferenz „Alltägliche Gewalt und Menschenrechte“ des Europäischen Forschungsnetzwerkes CAHRV
[07/04] Seit der Weltfrauenkonferenz in Beijing wird weltweit darüber diskutiert, dass Gewalt gegen Frauen im Alltag eine Frage der Verletzung von Menschenrechten ist. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist zunehmend zu einem öffentlichen Thema geworden, dem sich mittlerweile internationale Organisationen wie EU, UNO und WHO angenommen haben. Im Rahmen des 6. Forschungsprogrammes der EU hat sich ein Netzwerk zusammengefunden, das die Forschungsdiskussion über Menschenrechtsverletzungen genau auf diese alltäglichen Übergriffe fokussieren will. [mehr]

1. Hadamarer Frauenfachtagung - Frau - Sucht und Trauma - Deliquenz
[07/04] 3–5 % der im Maßregelvollzug Untergebrachten sind Frauen, mit steigender Tendenz. In gemischt-geschlechtlicher Unterbringung scheiterten überproportional viele Frauen. Bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass Sozialisation, Erkrankungsspektrum und Schädigungsmuster unterschiedlich sind. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer geschlechterdifferenzierten Betrachtungsweise. Die Tagung lädt Sie dazu ein. [mehr]

Seminar "Die Situation von Kindern und Jugendlichen im Strafverfahren bei (sexueller) Gewalt
[07/04] Die Veranstaltung wendet sich an Angehörige psychosozialer Berufsgruppen, der Polizei und Justiz mit dem Ziel, die jeweiligen Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren und die Zusammenarbeit im Sinne des Opferschutzes zu optimieren. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Zielgruppe der Opfer von sexuellen Missbrauch durch PädagogInnen in Institutionen. [mehr]

"Häusliche Gewalt erkennen und reagieren!"
[07/04] Bundesministerin Renate Schmidt stellt Praxishandbuch für Fachpersonal im Gesundheitsbereich vor [mehr]

Buchbesprechung "Probleme bei der Strafverfolgung von Gewalt in der Familie"
[07/04] Band 24 der Linzer Schriften zur Frauenforschung, herausgegeben von Professorin Ursula Floßmann – vereint die Vorträge und Diskussionsbeiträge einer gleichlautenden Tagung, die im Januar 2003 an der Universität Linz stattfand. Der Schwerpunkt der Veranstaltung, wie aus dem Untertitel zu sehen, lag auf dem "Empowerment der Opfer durch Sanktionssystem und Verfahrensrecht". [mehr]

9. internationales Netzwerktreffen der Interventionsprojekte
[05/04] Vom 13.5. bis 15.5.2004 findet in Linz das 9. internationale Netzwerktreffen der Interventionsprojekte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz statt. Wir freuen uns darauf, dass wir - mit ca. 40 Teilnehmerinnen - an drei Tagen die Gelegenheit haben, mit der Open-Space-Methode in zahlreichen kurzen Workshops in immer wieder wechselnder personeller Zusammensetzung zu arbeiten. [mehr]

Beschluss des Bundesverfassungsgerichts "Zur elterlichen Sorge für Kinder geschiedener Eltern"
[05/04] Das Bundesverfassungsgericht hat am 18. Dezember 2003 eine Grundsatzentscheidung darüber getroffen, dass bei einer Entscheidung über das gemeinsame Sorgerecht die Voraussetzungen für dessen Ausübung genau geprüft werden müssen. Dazu gehören die Fähigkeit zur gemeinsamen Wahrnehmung elterlicher Verantwortung, diese kann jedoch durchbrochen sein, wenn der Kindesmutter aufgrund vergangener erheblicher Misshandlungen durch den Vater des Kindes der Kontakt zu diesem nicht mehr zugemutet werden kann. [mehr]

Nichterkennbarkeit von Rufnummern einer Beratungsstelle
[05/04] Folgender Link http://www.regtp.de/reg_t el e/start/fs_05.ht ml führt auf die Seite der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Unter dem Punkt "Nichterkennbarkeit von Rufnummern" finden sich Informationen darüber, wie beantragt werden kann, dass die Rufnummer einer Beratungsstelle nicht auf dem Einzelverbindungsnachweis der Telefonrechnung erscheint. Damit kann verhindert werden, dass ein gewalttätiger Mann Rückschlüsse über die Telefonate der Partnerin zu der Beratungsstelle ziehen kann. Standardisierte Antragsunterlagen stehen zum Ausdrucken bereit.

Kurzfassung des Gewaltschutzgesetz für NichtjuristInnen
[05/04] Damit sich auch NichtjuristInnenüber die Möglichkeiten des Gewaltschutzgesetzes gut informieren können, ist unter dem nachfolgendem Link eine Erläuterung zum Gesetzestext zu finden. Sie ist für fachspezifische Berufsgruppen sehr verständlich formuliert. Erarbeitet wurde der Text durch die Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt des Saarlandes. [PDF-Download]

Rechtsinfo “Sozialhilfe und Gewaltschutzgesetz/polizeiliche Wegweisung”
[05/04] In der April-Ausgabe des Nachrichtendienstes des "Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge" wurde ein Auszug aus dem Rechtsinfo "Sozialhilfe und Gewaltschutzgesetz / polizeiliche Wegweisung" der Frauenhauskoordinierungsstelle abgedruckt. Seit Einführung des Gewaltschutzgesetzes und der neuen Möglichkeiten polizeilicher und gerichtlicher Wegweisung hinterfragen Finanzierungsträger von Frauenhäusern verstärkt die Notwendigkeit von Frauenhausaufenthalten. [mehr]

LeserInnenbrief der Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt des Saarlandes
[05/04] Der kürzlich (01.04.2004) in der Zeit veröffentliche Artikel "Was sie für Liebe hielt" http://www.zeit.de/2004/15/H_8ausliche_Gewalt gab Anlass, einige Ausführungen richtig zu stellen. "Die Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt des Saarlandes" hat hierzu einen LeserInnenbrief an die Zeit-Redaktion gesendet, den wir inhaltlich unterstützen. Die Veröffentlichung in der Zeit konnte nicht zugesichert werden, weil mehr als 14 Tage seit Erscheinen des Artikels verstrichen waren. Daher möchten wir die Stellungnahme auf diesem Wege zur Kenntnis geben. [LeserInnenbrief]

Kinder in Gewaltbeziehungen
[05/04] Dokumentation zur Fachtagung des Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW, Köln, 31.10.2002.
Eine interessante und sehr informative Broschüre über die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder liegt mit dieser Dokumentation vor. Unter verschiedenen Schwerpunkten finden sich Vorträge, Impulsreferate und die Zusammenfassung der anschließenden Diskussion. [mehr]

Ausschreibung Berliner Präventionspreis 2004
[05/04] Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt verleiht den Berliner Präventionspreis 2004 . "Prävention braucht Öffentlichkeit" lautet das Motto des 5. Berliner Präventionstages, in dessen Rahmen der Berliner Präventionspreis 2004 verliehen werden wird.
Die Ausschreibungsfrist zur Einreichung entsprechender Unterlagen endet am 21.05.2004.

Mehr Informationen erhalten Sie über: www.berlin-gegen-gewalt.de
oder
Geschäftsstelle der Landeskommission Berlin gegen Gewalt
c/o Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Beuthstr. 6-8, 10117 Berlin
Tel.: 030 9026-5253, Fax: 030 9026-5003
E-Mail: Manuela.Bohlemann@SenBJS.Verwalt-Berlin.de

Sexualstrafrecht
[04/05] Am 2. Juli 2003 hat der Bundestag einen Gesetzesentwurf der Regierungskoalition zur Reform der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung verabschiedet. Die zunächst geplante Einführung einer Anzeigepflicht für Fälle von Kindesmissbrauch, sexueller Nötigung und Vergewaltigung wurde jedoch auf Empfehlung des Rechtsausschusses wieder fallengelassen. [mehr]

Neue Gesetze gegen häusliche Gewalt in Spanien
[04/05] Jährlich werden in Spanien ca. 60 Frauen durch ihre Ehepartner getötet. Im Jahr 2003 waren offiziellen Statistiken zufolge bereits im August 42 Frauen durch Gewalteinwirkung seitens ihrer Männer gestorben. Das spanische Parlament in Madrid hat mittlerweile einstimmig eine Gesetzesnovelle zur Eindämmung des Terrors in der Ehe auf den Weg gebracht. [mehr]

Erweiterte Angebote für psychosomatisch oder psychisch erkrankte Frauen in der Fachklinik Reinhardsquelle, Bad Wildungen.
[04/05] In den Bereichen "Frauenspezifische Psychosomatik" und "Rehabilitation Alleinerziehender mit Aufnahme von Begleitkindern" werden Partnerschaftsprobleme und der geschlechtsspezifische Zusammenhang mit in der Kur- und Rehabehandlung einbezogen. [mehr]

The Body Shop - Stoppt häusliche Gewalt
[04/05] Seit Jahren schon engagiert sich The Body Shop bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Aktuell möchte The Body Shop die öffentliche Aufmerksamkeit gewinnen und sammelt auf unterschiedliche Weise Geld für Terre des Femmes. So auch mit der Sammlung von alten Handy - für jedes abgelieferte Gerät erhält Terres des Femmes
3,50 €. Frankierte Umschläge gibt es in jedem teilnehmenden Body Shop.
Für 1 € kann man einen Kampagnen-Button bei The Body Shop kaufen - der Erlös geht an Terres des Femmes oder fragen Sie nach einem Charity-Produkt von The Body Shop - ein Teil des Geldes wird gespendet.
www.the-body-shop.de

Gewaltschutzgesetz berührt auch Mietverhältnisse
Mit dem zum 1. Januar 2002 in Kraft getretenen Gewaltschutzgesetz (GewSchG) haben Opfer häuslicher Gewalt künftig zusätzliche Rechte. Das Gesetz schützt aber nicht nur vor Gewalt in einer Partnerschaft, sondern bietet auch Mietern neue Möglichkeiten, sich gegen brutale Nachbarn zu wehren. [mehr]

Mit Kindern reden
"Papa wohnt nicht mehr bei uns" - Geschichten von Paul, Paula und Pauline

[09/2003] 12 seitige Broschüre in der Größe 21 / 21 cm Mehrfarbendruck. Die liebevoll gestaltete Broschüre ist für Erwachsene, die mit Vor- und Grundschulkindern über deren verwirrenden Gefühle bei Verlust / Trennung vom Vater ins Gespräch kommen wollen.
Außerdem werden die wesentlichen Begriffe die bei einer Trennung / Scheidung auftreten in einfachen Worten erklärt.

Unkostenbeitrag bei Abnahme einer Broschüre 8,-- €, ab der Bestellung von zehn Broschüren erhalten Sie ein Exemplar kostenlos dazu.
Zu bestellen über Mannheimer Frauenhaus e. V.
Tel. 0621 - 37 97 90
e-mail: fraueninformationszentrum@t-online.de

Frauengesundheitsförderung in Berlin
[08/2003] Der Bericht über die gesundheitliche Situation von Frauen in Berlin (Frauengesundheitsförderung in Berlin) - Mitteilung zur Kenntnisnahme Drs. 15/1688 steht jetzt endlich im Internet unter:
www.parlament-berlin.de (Achtung: große Datei mit 5.000 KB!)

Skriptum zur Ringvorlesung "Eine von fünf. Gewalt gegen Frauen im sozialen Nahraum".
[08/2003] Bei dem Skriptum handelt es sich um eine lose Zusammenstellung aller Materialien, die von den ReferentInnen für die Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt wurden. Die interdisziplinäre Ringvorlesung "Eine von fünf" hat im Wintersemester 2002/03 am Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien stattgefunden und wird im Sommersemester 2004 wiederholt werden. Zu erhalten für einen Unkostenbeitrag von Euro 7,-- über die Informationsstelle gegen Gewalt, informationsstelle@aoef.at.

Plakatausstellung in Irland vom 15. - 25.01.2004 zum Thema Gewalt gegen Frauen
[08/2003] Plakate gesucht [mehr]

Anleitung zur Dokumentation und Gesprächsführung
[07/2003] Das Hessische Sozialministerium hat anlässlich der Fachtagung "Gewalt gegen Frauen - Kooperation als Chance" am vergangenen Wochenende eine Anleitung zur Dokumentation und Gesprächsführung für Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen in Hessen vorgestellt, die jetzt ins Netz gestellt wurde. [mehr]

"Georgia" mit Schwerpunkt Gewalt gegen Frauen
[07/2003] Die Veröffentlichung "Georgia" des Fachbereichs Humanmedizin Göttingen wird von der dortigen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Dr. Christine Amend-Wegmann, herausgegeben. Schwerpunkt vom Heft 5 zum Sommersemester 2003 ist die Gewalt gegen Frauen. Es werden vielfältige Möglichkeiten zur Intervention im Gesundheitswesen aufgezeigt. Das Heft ist für die multiplikatorische Arbeit sehr zu empfehlen und kann bezogen werden über Frau Angela Friedrichs, angela.friedrichs@med.uni-goettingen.de, Tel. 0551-39-9785

English article about BIG
The network WAVE - Women Against Violence Europe - has published an english article about BIG. [more]

Änderung des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG)
[02/2003] Am 15.02.2003 ist das polizeirechtliche Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG) für Berlin geändert worden. Es wurden der neu eingefügte § 29 a ASOG, der eine eindeutige Ermächtigung zur Wegweisung und zu Betretungsverboten enthält, und die Klarstellung zum Gewahrsam zur Durchsetzung einer Wegweisung oder eines Betretungsverbots in § 30 I Nr. 3 ASOG verabschiedet. [mehr]