BIG Koordinierung | Bei häuslicher Gewalt. Hilfe für Frauen und ihre Kinder

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Nationales Vernetzungstreffen der Interventionsstellen und der Projekte, die Pro Aktive Arbeit leisten, am 6. und 7. November 2008 in Berlin

Seit einigen Jahren treffen sich die Interventionsstellen und Projekte, die Pro aktiv arbeiten, zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion relevanter Praxisthemen. Durch die stetig hinzukommende Anzahl neuer Projekte wurde der Kreis immer größer. Im November diesen Jahres finanzierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen Jugend erstmalig die Durchführung eines großen nationalen Treffens, an dem auch viele neue Interventionsstellen zum ersten Mal dabei waren – insgesamt 41 Teilnehmerinnen aus 12 Bundesländern. Einige Teilnehmerinnen der Bundeskonferenz der Interventionsprojekte, die zuvor ebenfalls in Berlin tagte, nahmen bis zum Mittag des zweiten Tages am Vernetzungstreffen teil.

Der erste Tag war gefüllt mit Berichten aus den jeweiligen Bundesländern. Hier ging es darum, sich einen Überblick über die Angebotsstruktur, die Finanzierung und zentrale Arbeitsthemen zu verschaffen. Erstaunlich war die Vielzahl der Projekte, die verstärkt seit 2002 entstanden sind, die verschiedenen Angebote und Konzepte sowie die z.T. auffällig unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Inhalte am Vormittag des zweiten Tages waren Fachvorträge über: die Fortschreibung des Konzepts Stalkingberatung in Sachsen-Anhalt, die Entwicklung der Kinder- Jugendberatung in Mecklenburg-Vorpommern, die bundesweite Entwicklung von Täterarbeit und die FGG Reform.

Das Resümee der Tagung am Nachmittag zeigte deutlich den Wunsch nach weiteren Treffen in Form einer Veranstaltungsreihe zu konkreten Themen aus der Pro Aktiven Arbeit. Die Bundeskonferenz der Interventionsprojekte und Landeskoordinierungsstellen wird sich um die Finanzierung der nächsten Treffen bemühen.

Wir bedanken uns beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Finanzierung des Vernetzungstreffens und bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie bei der Frauenbeauftragten im Rathaus Charlottenburg für ihre spontane und tatkräftige Unterstützung und die kostenfreie Bereitstellung von Tagungsräumen und Ausstattung.