Schock bei den Frauenhäusern - Behördenbeschluss: Schließung des ersten Hamburger Frauenhauses
Bei einem Behördengespräch am 17.05.2004 mit Frau Maria Maderyc wurden Frauenhäuser damit konfrontiert, dass zum 01.01.2005 das erste Hamburger Frauenhaus geschlossen wird. Damit werden 44 Plätze gestrichen, was 20 % der Hamburger Zufluchtsplätze für misshandelte Frauen und Kinder ausmacht. Damit spart die Behörde auf eine Schlag ca. 460.000,-- €. Weitere Kürzungen in Höhe von insgesamt 100.000,-- € für Sachmittel und 275.000,-- € für die Psychologinnenstellen wurden den anderen fünf Frauenhäusern aufgedrückt. Das ist ein Riesenskandal, da alle sechs Frauenhäuser in Hamburg mit 207 Plätzen ständig voll ausgelastet sind. Damit sind Frauen gezwungen, in anderen Bundesländern Schutz zu suchen.
Das erste Frauenhaus besteht seit 1977 und ist damit die erste "Fluchtburg für misshandelte Frauen und ihre Kinder". Seit 27 Jahren finden Frauen dort Schutz vor weiterer Gewalt sowie Unterkunft und Beratung.
Jetzt soll das erste Frauenhaus nur noch abgewickelt werden, d. h. für die Frauenhäuser, dass die Verhandlungen mit der Behörde gescheitert sind. Nun ist die Bürgermeisterin in der Pflicht, eine sozial- und frauenpolitisch vertretbare Lösung zu erarbeiten.
Bei weiteren Nachfragen steht folgende Telefonnummer zur Verfügung:
1. Hamburger Frauenhaus:
Petra Schlesiger 0173/2472549
Büro Frauenhäuser bis 16 h Tel. 040 430 21 76
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